Zimmerei Thomas Höke - Dachdeckerei, Energetische Sanierungen
Dachgeschossausbau - Holzrahmenkonstruktion

Ökologische Baustoffe - Ökologische Bauweise

Zelluloseflocken oder Holzweichfaserplatten.

Zelluloseflocken werden aus Altpapier hergestellt. Das Altpapier wird in mehreren Schritten mechanisch zerkleinert und aufgefasert. Dabei verändert die Zellulose ihre Struktur. Aus einem Papierschnipsel wird eine dreidimensionale Zelluloseflocke, die durch ihre Vernetzung untereinander ein hohes Maß an Setzungssicherheit bietet. Nach dem Zusatz von Borsalzen (ca. 15 %) wird bei allen Zellulosedämmstoffen die Brandklasse B2 - normal entflammbar - erreicht. Dieser Zusatz schützt zudem vor Schimmelpilzbefall. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 - 0,045 W/m²K bieten Zelluloseflocken eine sehr gute Isolierwirkung und gute Schallschutzeigenschaften. Die Flocken enthalten keine ausdünstenden Chemikalien, sind dampfdiffusionsfähig und wirken feuchtigkeitsregulierend.

 

Holzfaserdämmplatten (auch Holzweichfaserdämmplatten genannt) werden aus entrindetem Restholz hergestellt. Dieses wird zu feinen Holzfasern zerrieben, kurz erhitzt und dann zu Platten gepresst. Als Klebstoff dienen die holzeigenen Harze, so dass keine weiteren Zusätze erforderlich sind. Als Schutz gegen Fäulnis und zur Verbesserung des Brandschutzes wird allerdings Ammoniumsulfat zugegeben. Zur Unterdachdämmung werden Holzweichfaser-dämmplatten imprägniert.

 

Die Holzfaserdämmplatte erzielt eine Wärmeleitfähigkeit von 0,045 - 0,055 W/m²K. Damit weist sie eine gute wärmedämmende Eigenschaft auf. Die gute Schallschutzwirkung und die hohe Wärmespeicherfähigkeit, die feuchteregulierend wirken, zeichnen dieses Dämmmaterial aus. Holzfaserdämmplatten werden in die Brandschutzklasse B2 - normal entflammbar - eingestuft.